FN Neuhofer setzt seinen dynamischen Expansions- und Investitionskurs fort: am 12. März eröffnete der österreichische Leisten- und Akustikpaneelhersteller sein neues Extrusionswerk in Pöndorf. Mit dem 10 Mio.-Invest ebnet sich das Familienunternehmen, in 10. Generation von Franz Neuhofer geführt (im Foto 2. v. re., mit seinem Vater Franz Neuhofer sen., 2.v.li., Landeshauptmann Thomas Stelzer (re.) und Betriebsleiter Thomas Schramm (li.), den Weg in das neue Geschäftsfeld Kernsockelleisten. Auf zwei Linien können bis zu 12 Mio. Lfm./Jahr produziert werden - vollstufig von der Extrusion über Lackierung bzw. Kaschierung bis hin zur Verpackung. Im weiteren Jahresverlauf gehen noch zwei weitere Großprojekte an den Start, das neue Logistikzentrum in Polen und der erste Fertigungsstandort in den USA, das Joint-Venture NSP.
Mit gleich zwei neuen Führungskräften verstärkt Kronospan sein Team in Polen: Als neuer Geschäftsführer zeichnet Adam Sodzawiczny, unterstützt vom ebenfalls neuen Vertriebsleiter Michal Cichoński.
Bei Kronospan Deutschland ist Bastian Schaller bereits im Dezember 2025 vom Gebietsverkaufsleiter Handel zum Key Account Manager aufgestiegen. Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann wechselte über Stationen im Vertriebsinnendienst bei Brillux und als stellvertretender Niederlassungsleiter bei Carl Götz zu dem Holzwerkstoffhersteller.
Nach 39 Jahren in der Geschäftsführung von Hesse Lignal hat sich Hans Hesse zum Jahreswechsel aus seiner operativen Rolle verabschiedet. In der Nachfolge hat zum 1. Januar seine Tochter Hanna Hesse in der vierten Generation als Co-CEO gemeinsam mit dem seit 2001 amtierenden Jens Hesse Verantwortung übernommen, mit Schwerpunkt auf den Bereichen Supply Chain und Administration.
Die Swiss Krono Group hat Rosario Ingarao zum 1. März zum Head Sales Director Interior berufen - eine strategische Schlüsselposition, die die Verantwortung für den globalen Vertrieb im Interior-Segment mit zentralen Funktionen im Produktmanagement und Design verzahnt. Sie ist auf Holding-Ebene angesiedelt und unterstreicht die Ambitionen des Konzerns in der Weiterentwicklung des internationalen Interior-Geschäfts. Ingarao verfügt über langjährige Führungserfahrung in der Holzwerkstoff- und Interiorindustrie und umfassende Expertise in Vertrieb, Produktentwicklung und Markterschließung. Zuletzt war er Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei der Saviola-Gruppe.
Parador produziert seit Ende 2025 an seinen beiden Standorten in Coesfeld und im österreichischen Güssing CO2-neutral. „Damit setzen wir ein zentrales Ziel unserer Nachhaltigkeitsstrategie konsequent um und unterstreichen unseren Anspruch, Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu übernehmen“, sagt CEO Neel Bradham. „Unser Fokus liegt darauf, Emissionen systematisch zu vermeiden und zu reduzieren.“ Ein Baustein ist die neue Partnerschaft mit Eco Tree, einem europäischen Anbieter naturbasierter Klimaschutzprojekte. Für sein Engagement wurde Parador jüngst mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2026 in der Kategorie Holzverarbeitung gewürdigt.
Bereits seit Januar betreut Stefan Ramprecht die Pallmann-Kunden in der Region Kärnten und Steiermark. Der gelernte Tischler hat die Nachfolge von Siegfried Meixner angetreten, der sich nach elf Jahren bei dem Oberflächen- und Verlegewerkstoffhersteller für einen neuen Lebensabschnitt entschieden hat. Zuvor wirkte Ramprecht als Anwendungstechniker bei einem Lackhersteller und als technischer Berater in der Parkett- und Bodenbelagsbranche in Österreich und der Schweiz.
Nach mehr als 160 Jahren endet die Geschichte von Mocopinus: Für das Industriehobelwerk, das im Dezember 2025 Insolvenz angemeldet hatte und seitdem in einem Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung nach einer Lösung suchte, fand sich kein Investor - zumindest nicht für den operativen Geschäftsbetrieb und die 270 Arbeitsplätze, sondern nur für die Immobilien. In Karlsruhe und Ammelshain soll nun eine geordnete Ausproduktion erfolgen. Bestehende Aufträge werden nach Unternehmensaussagen noch gefertigt und ausgeliefert, anschließend die drei Standorte Ulm, Karlsruhe und Ammelshain stillgelegt. Nicht betroffen ist die Tochtergesellschaft Lignum Finish in Aitrach im Kreis Ravensburg, für die die Verhandlungen noch andauern.
Uzin Utz gibt eine Beteiligung an dem Bauunternehmen Gropyus (Wien) bekannt. Damit betritt der Ulmer Bauchemiehersteller den dynamischen Zukunftsmarkt des seriellen, industriell gefertigten Wohnungsbaus. Über die Höhe der strategischen Beteiligung wurde nichts bekannt.
Die BG Bau hat den Leitfaden „Asbest beim Bauen im Bestand“ überarbeitet. Hintergrund ist Verordnung zur Änderung der Gefahrstoffverordnung. Sie ist seit dem 20. Dezember 2025 in Kraft und bringt laut BG Bau für viele Unternehmen spürbare Anpassungen mit sich, insbesondere bei Genehmigungs- und Nachweisverfahren. Neu ist u.a. eine Genehmigungspflicht für Abbrucharbeiten im niedrigen und mittleren Risikobereich und dass Unternehmen bei der Anzeige von Tätigkeiten mit Asbest die beteiligten Beschäftigten nun namentlich benennen müssen.