17.03.2026

VDP: Deutsche Parkettindustrie 2025 trotz Preisdruck im Plus

Der Umsatz der deutschen Parketthersteller ist 2025 um 7,5 % auf 183 Mio. EUR gestiegen. Auch der Inlandsabsatz nahm zu: um rund 10 % auf 5,2 Mio. m2. Das geht aus einer Mitgliederumfrage des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (VDP) hervor.

Die meisten Segmente haben sich im vergangenen Jahr positiv entwickelt. Den größten Zuwachs erreichte das Dreischichtparkett mit einer Menge von 3,1 Mio. m2, fast 22 % mehr als im Jahr zuvor. Zweischichtparkett stabilisierte sich mit 1,3 Mio. m2 mit positiver Tendenz (+ 0,4 %) auf dem Vorjahresniveau (+ 0,4 %). Der Absatz von Massivparkett erhöhte sich um fast 5 % auf 300.000 m2. Einen Rückschlag erlitt erneut Mosaikparkett, von dem nur noch 500.000 m2 verkauft wurden, ein Minus von fast 17 %.

VDP-Vorsitzender Michael Schmid verwies auf die „erfreulichen Zuwächse“ in der Menge, verhehlte jedoch auch nicht, dass die Branche unter erheblichem Preisdruck steht. „Der Preiskampf trifft die Industrie umso härter, weil die Kosten für Energie, Löhne und Holz weiterhin steigen“.

Die Wirkung der China-Zölle scheint nach Schmids Beobachtung zwar insbesondere bei der Landhausdiele niederzuschlagen, „jedoch bleibt fraglich, wie nachhaltig dieser Effekt ist, wenn die Preise so niedrig bleiben.“

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VDP: Deutsche Parkettindustrie 2025 trotz Preisdruck im Plus
Foto/Grafik: VDP
Michael Schmid: „„Die Entwicklung im Jahr 2025 zeigt erfreuliche Zuwächse im Absatz. Gleichzeitig wird jedoch deutlich, dass die Branche unter erheblichem Preisdruck steht.“

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