18.05.2026

Windmöller nach drei Verlustjahren mit „schwarzer Null“

Firmeninfos
Obgleich die Umsätze von Windmöller 2025 nochmals nachgegeben haben, um 3,4 % auf 83 Mio. EUR, hat der Hersteller von Bodenbelägen und Unterlagen erstmalig seit 2022 wieder schwarze Zahlen geschrieben: Das EBITDA hat sich mit 3,7 Mio. EUR verdoppelt, unter dem Strich verblieb ein Gewinn von 0,1 Mio. EUR nach einem Jahresfehlbetrag von 7,3 Mio. EUR im Vorjahr. Hier ist laut Geschäftsbericht das 2024 gestartete und inzwischen weitgehend abgeschlossene Sanierungsprogramm zum Tragen gekommen, das unter anderem die Schließung des Standortes Augustdorf, einen Ausbau der Automatisierung im verbliebenen Werk Detmold sowie ein Reduktion der Personalkosten beinhaltete.

Die erneuten Umsatzverluste werden im Geschäftsbericht mit der Fokussierung auf margenstarke Produkte und vertriebliche Schlüsselkunden sowie dem konjunkturell bedingten Nachfragerückgang begründet. So schrumpften die Erlöse im DACH-Handelsgeschäft um 23 %, im Export um 19 % und im Objekt um 4 %, während demgegenüber die Industriekunden-Aktivitäten um 17 % zulegten, insbesonderer aufgrund erhöhter Nachfrage in den USA.
Windmöller nach drei Verlustjahren mit „schwarzer Null“
Foto/Grafik: Windmöller
Jürgen Abromeit, Geschäftsführender Co-Gesellschafter (CEO-CRO) bei Windmöller.
Parkett Magazin
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