06.01.2026

„Das ist Bodenhandwerk“: Ausbildungsinitiative warnt vor zunehmendem Fachkräftemangel

Mit der Veröffentlichung ihres Fortschrittsberichts 2025 sieht die Ausbildungsinitiative „Das ist Bodenhandwerk“ die negativen Prognosen des Vorjahres bestätigt: Die Zahl der Auszubildenden und der bestandenen Prüfungen ist 2024 auf breiter Front eingebrochen. „Die Krisen im Bauhauptgewerbe und die wirtschaftliche Unsicherheit schlagen nun voll auf den Fachkräftenachwuchs durch“, stellt der Beirat der Initiative fest. „Es ist nicht mehr nur eine Warnung, sondern eine Tatsache: Uns fehlen die Fachkräfte von morgen schon heute in der Ausbildung.“

Grundsätzlich spiegeln die Zahlen der Gesellenprüfungen 2024 die Ausbildungsjahrgänge wider, die ihre Lehre ca. 2021 begonnen haben, so dass die vollen Auswirkungen der Corona-Nachwehen und vor allem der beginnenden Baukrise (Zinsanstieg, Inflation, Krieg in der Ukraine) nun in gesunkenen Abschlusszahlen sichtbar werden. Die Zahl der Auszubildenden sank indes bei den Parkettlegern um 6,5 % auf gesamt 537, bei den Bodenlegern um 4,9 % auf gesamt 426 und bei den Raumausstattern sogar um über 10 % auf gesamt 1.245.

Jetzt sei das Engagement aller Beteiligten – der Handwerker, Händler, Objekteure, Großhändler und Industrie – dringender gefordert denn je, appelliert die Ausbildungsinitiative daher in ihrem aktuellen Bericht. „Wir müssen unsere Kräfte bündeln, um das Bodenhandwerk im harten Wettbewerb um junge Talente als zukunftssichere und attraktive Option sichtbar zu machen.“ Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen zeige sich, dass das Engagement von „Das ist Bodenhandwerk“ wirkt und die Situation ohne die Unterstützung der Förderer noch deutlich dramatischer aussehe. Die erzielten Erfolge belegt die Ausbildungsinitiative detailliert in ihrem aktuellen Fortschrittsbericht 2025.
„Das ist Bodenhandwerk“: Ausbildungsinitiative warnt vor zunehmendem Fachkräftemangel
Foto/Grafik: Das ist Bodenhandwerk
Das Bodenhandwerk sichtbar machen: Die erzielten Erfolge belegt die Ausbildungsinitiative in ihrem aktuellen Fortschrittsbericht 2025.
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