05.03.2026
Homag schreibt wieder mehr Aufträge trotz schwachem Möbelgeschäft
Die
Homag-Gruppe meldet für das Geschäftsjahr 2025 nach vorläufigen Zahlen einen leicht gestiegenen Auftragseingang auf 1,38 Mrd. EUR. Aufgrund der anhaltend schwierigen Auftragslage verringerte sich der Umsatz jedoch leicht auf 1,372 Mrd. EUR (Vorjahr: 1,413 Mrd. EUR). Das EBIT vor Sondereffekten konnte der Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen um rund 50 % auf 76,1 Mio. EUR verbessern. Die deutliche Ergebnissteigerung sei in erster Linie auf Personalkostensenkungen und ein stabiles Service-Geschäft zurückzuführen, heißt es aus Schopfloch. Während sich die Nachfrage nach Produktionsanlagen für den Holzhausbau positiv entwickelt habe, sei im Möbelsektor noch keine Erholung in Sicht. „Die Zollkonflikte haben die Verunsicherung in der Möbelindustrie eher nochmals verstärkt“, sagt der Vorstandsvorsitzende Dr. Daniel Schmitt.
Der Auftragsbestand der Maschinenbaugruppe ist zum 31. Dezember 2025 auf 726 Mio. EUR (Vorjahr: 781 Mio. EUR) geschmolzen. Für das laufende Jahr erwartet Homag, dass sich im Geschäftsfeld Holzhausbau der positive Nachfragetrend fortsetzt, im größeren Geschäft mit der Möbelindustrie sei aktuell schwer absehbar, wann die Nachfrage wieder nachhaltig anziehen wird.