08.05.2026

Boden.Zukunft.Award 2026: Vier Preisträger gewürdigt

Auch bei der dritten Auflage des Boden.Zukunft.Awards drehte sich alles um vorbildliches Agieren beim wichtigen Zukunftsthema Nachhaltigkeit auszeichnen – sowohl im ökologischen als auch sozialen Bereich. Mit dem Preis werden Handwerksbetriebe ausgezeichnet, die durch ganzheitliche Konzepte Verantwortung für Umwelt, Gesellschaft und Mitarbeitende übernehmen – sei es auf der Baustelle oder im Betrieb.

Der Award wird in drei Kategorien ausgelobt, wobei dieses Jahr zusätzlich der Sonderpreis „Nachhaltiges Objekt“ vergeben wurde. Am 6. Mai konnten die vier Sieger bei einer Feierstunde in der Seeberger Genusswelt in Ulm ihre Trophäen in Empfang nehmen:

• Nachhaltigkeit im Unternehmen: Rebstock Raumdesign aus Ditzingen
• Nachhaltigkeit auf der Baustelle: Bader Parkett Boden auch Senden
• Nachhaltigkeit bei den Mitarbeitenden: Farbe & Wohnen Müllner aus Waidhofen an der Thaya (Österreich)
• Nachhaltiges Objekt: Renner – Raum und Idee aus Nürnberg (für die Bodenbelagsarbeiten im Umwelthaus in Nürnberg)

Tim Steinert vom SN-Verlag sagte in seiner Laudatio, viele Betriebe, „erfreulicherweise auch kleinere“, hätten verstanden, dass Ökonomie und Ökologie Hand in Hand gehen – und: „Wer vorangeht, wartet nicht auf die perfekte staatliche Lösung, sondern fängt selbst an. Diese Betriebe sehen Nachhaltigkeit nicht als Last, sondern als Teil ihrer unternehmerischen Identität und Qualitätssicherung.“ ER sprach sich grundsätzlich für einen ganzheitlichen Ansatz aus: „Man sollte sich nicht im ,Optimierungswahn‘ eines einzelnen Details verlieren, sondern lieber in vielen Bereichen erste wirksame Schritte gehen. Und ganz wichtig: Den Faktor Mensch nicht vergessen. Soziale Nachhaltigkeit und Mitarbeiterbindung sind genauso entscheidend wie die CO2-Bilanz.“

Steffen Kallus, Leiter der Business Unit Uzin, betonte: „Nachhaltigkeit ist eine Haltung und Nachhaltigkeit ist machbar – dafür steht der Boden.Zukunft.Award.“ „andwerker, die sich für Nachhaltigkeit offen zeigten und die Vorteile solcher Produkte und Technologien nutzten, hätten für die Zukunft sehr gute Chancen, um sich im Wettbewerb durchzusetzen.

Für Uzin Utz-Vertriebsvorstand Philipp Utz ist ressourcenschonend zu handeln ein zentrales Markmal von Nachhaltigkeit: „Dies bedeutet, mit dem, was wir zur Verfügung haben, mit Maß und Verstand umzugehen. Der Klimawandel ist nicht mehr wegzudiskutieren.“ Der Industrie komme dabei eine wichtige Rolle zu. Sein Unternehmen dokumentiere beispielsweise mithilfe von Umweltproduktdeklarationen (EPD) transparent den CO2-Fußabdruck der jeweiligen Produkte,achte auf umweltfreundlichere Rohstoffe und investiere in nachhaltige Technologien wie Elektroshuttle in der Logistik. „Nachhaltigkeit, Ökologie und Klimaschutz kosten Geld“, räumte Utz ein, „sind aber eine der sinnvollsten Investitionen, wenn nicht sogar die sinnvollste. Zukünftig wird Nachhaltigkeit sogar ein Profitabilitätstreiber sein.“


Boden.Zukunft.Award 2027: Jetzt bewerben!

Und noch eine gute Nachricht für alle Handwerksbetriebe, die ebenfalls Wert auf nachhaltiges Handeln legen: Auch für das nächste Jahr wird der Preis wieder ausgelobt. Interessierte Handwerksbetriebe können sich ab sofort bis zum 31. Dezember 2026 für den Boden.Zukunft.Award 2027 bewerben unter www.bodenzukunftaward.com.
Boden.Zukunft.Award 2026: Vier Preisträger gewürdigt
Foto/Grafik: SN-Verlag
Kürung der Preisträger des Boden.Zukunft.Awards 2026 am 6. Mai (vorne von links): Florian Renner, Dieter Bader, Katharina und Christian Rebstock, Rebecca Wurst, Tim Steinert (SN-Verlag) sowie (hinten von links): Steffen Kallus (Uzin), Fritz Renner, Jens Bader, Nicole Zagolla (Netzwerk Boden), Lukas Müllner und Philipp Utz (Uzin Utz).
Boden.Zukunft.Award 2026: Vier Preisträger gewürdigt
Foto/Grafik: SN-Verlag
Rebstock Raumdesign aus Ditzingen erhielt den Preis in der Kategorie „Nachhaltigkeit im Unternehmen“ (von links): Tim Steinert (Geschäftsführung SN-Verlag), Katharina und Christian Rebstock, Projektleiterin Rebecca Wurst und Steffen Kallus (Leiter Business Unit Uzin).
Boden.Zukunft.Award 2026: Vier Preisträger gewürdigt
Foto/Grafik: SN-Verlag
Für „Nachhaltigkeit auf der Baustelle“ wurden Jens und Dieter Bader von Bader Parkett Boden aus dem bayerischen Senden ausgezeichnet.
Boden.Zukunft.Award 2026: Vier Preisträger gewürdigt
Foto/Grafik: SN-Verlag
Lukas Müllner, Geschäftsführer von Farbe & Wohnen Müllner aus dem österreichischen Waidhofen an der Thaya, sicherte sich den Preis in der Kategorie „Nachhaltigkeit bei den Mitarbeitenden“.
Boden.Zukunft.Award 2026: Vier Preisträger gewürdigt
Foto/Grafik: SN-Verlag
Der Sonderpreis „Nachhaltiges Objekt“ ging an den Nürnberger Betrieb Renner – Raum und Idee. Die beiden Geschäftsführer, die Brüder Florian und Fritz Renner, nahmen ihn bei der Feierstunde in Ulm entgegen. Ihr Unternehmen zeichnet für die Bodenbelagsarbeiten im Umwelthaus Nürnberg verantwortlich.
Boden.Zukunft.Award 2026: Vier Preisträger gewürdigt
Foto/Grafik: SN-Verlag
Diskutierten über nachhaltiges Handeln im Bodenhandwerk (von links): Philipp Utz (Vertriebsvorstand Uzin Utz), Tim Steinert (SN-Verlag), Moderatorin Silvia Quintus und Steffen Kallus (Leiter Business Unit Uzin).
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