Oberflächen-Spezialist Loba und Verlegewerkstoffhersteller Wakol rücken zusammen. Die beiden Unternehmen, die zur Ardex-Gruppe gehören, stehen seit dem 15. Januar unter einer neuen, übergreifenden Geschäftsführung mit Dr. Martin Schäfer als CEO, Mario Probst (Vertrieb und Marketing), Steffen Acker (Produktion) und Martin Eichel (CFO). Als Loba-Wakol will man „Effizienz und Innovationskraft steigern und bei gleicher Teamstärke mehr bewegen“, wie es Probst formuliert. Über die die deutschen Standorte Ditzingen und Pirmasens hinaus werden Auslandsgesellschaften in Brasilien, China, Nordamerika, Polen, Österreich, der Schweiz und Italien unterhalten. Die Produktmarken Loba und Wakol bleiben eigenständig.
Laut lokalen Medien schließt Strathmann Holz in Bünde Ende März. Bis dahin läuft der Räumungsverkauf. Für den über 100 Jahre alten Holzhändler, der sich seit Dezember 2025 im vorläufigen Insolvenzverfahren befand, ergab sich keine Fortführungslösung. 29 Mitarbeitende sind davon betroffen.
Objectflor teilt mit, dass Winston Hill, Geschäftsführer der Schwestergesellschaft James Halstead France, künftig in Personaluntio auch als Export Sales Director für Objectflor und Karndean wirkt. Ausgenommen sind die Märkte Österreich, Ungarn, Tschechien und Slowakei, die weiterhin durch Verkaufsleiter Erwin Weber betreut werden.
Hill ist seit mehr als 20 Jahren in verschiedenen Funktionen für die britische Objectflor-Mutter James Halstead aktiv, hat unter anderem Vertriebseinheiten in verschiedenen Ländern auf- und ausgebaut, darunter die Türkei, die baltischen Staaten und Frankreich.
FN Neuhofer setzt seinen dynamischen Expansions- und Investitionskurs fort: am 12. März eröffnete der österreichische Leisten- und Akustikpaneelhersteller sein neues Extrusionswerk in Pöndorf. Mit dem 10 Mio.-Invest ebnet sich das Familienunternehmen, in 10. Generation von Franz Neuhofer geführt (im Foto 2. v. re., mit seinem Vater Franz Neuhofer sen., 2.v.li., Landeshauptmann Thomas Stelzer (re.) und Betriebsleiter Thomas Schramm (li.), den Weg in das neue Geschäftsfeld Kernsockelleisten. Auf zwei Linien können bis zu 12 Mio. Lfm./Jahr produziert werden - vollstufig von der Extrusion über Lackierung bzw. Kaschierung bis hin zur Verpackung. Im weiteren Jahresverlauf gehen noch zwei weitere Großprojekte an den Start, das neue Logistikzentrum in Polen und der erste Fertigungsstandort in den USA, das Joint-Venture NSP.
Mit gleich zwei neuen Führungskräften verstärkt Kronospan sein Team in Polen: Als neuer Geschäftsführer zeichnet Adam Sodzawiczny, unterstützt vom ebenfalls neuen Vertriebsleiter Michal Cichoński.
Bei Kronospan Deutschland ist Bastian Schaller bereits im Dezember 2025 vom Gebietsverkaufsleiter Handel zum Key Account Manager aufgestiegen. Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann wechselte über Stationen im Vertriebsinnendienst bei Brillux und als stellvertretender Niederlassungsleiter bei Carl Götz zu dem Holzwerkstoffhersteller.
Nach 39 Jahren in der Geschäftsführung von Hesse Lignal hat sich Hans Hesse zum Jahreswechsel aus seiner operativen Rolle verabschiedet. In der Nachfolge hat zum 1. Januar seine Tochter Hanna Hesse in der vierten Generation als Co-CEO gemeinsam mit dem seit 2001 amtierenden Jens Hesse Verantwortung übernommen, mit Schwerpunkt auf den Bereichen Supply Chain und Administration.
Die Swiss Krono Group hat Rosario Ingarao zum 1. März zum Head Sales Director Interior berufen - eine strategische Schlüsselposition, die die Verantwortung für den globalen Vertrieb im Interior-Segment mit zentralen Funktionen im Produktmanagement und Design verzahnt. Sie ist auf Holding-Ebene angesiedelt und unterstreicht die Ambitionen des Konzerns in der Weiterentwicklung des internationalen Interior-Geschäfts. Ingarao verfügt über langjährige Führungserfahrung in der Holzwerkstoff- und Interiorindustrie und umfassende Expertise in Vertrieb, Produktentwicklung und Markterschließung. Zuletzt war er Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei der Saviola-Gruppe.
Parador produziert seit Ende 2025 an seinen beiden Standorten in Coesfeld und im österreichischen Güssing CO2-neutral. „Damit setzen wir ein zentrales Ziel unserer Nachhaltigkeitsstrategie konsequent um und unterstreichen unseren Anspruch, Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu übernehmen“, sagt CEO Neel Bradham. „Unser Fokus liegt darauf, Emissionen systematisch zu vermeiden und zu reduzieren.“ Ein Baustein ist die neue Partnerschaft mit Eco Tree, einem europäischen Anbieter naturbasierter Klimaschutzprojekte. Für sein Engagement wurde Parador jüngst mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2026 in der Kategorie Holzverarbeitung gewürdigt.
Bereits seit Januar betreut Stefan Ramprecht die Pallmann-Kunden in der Region Kärnten und Steiermark. Der gelernte Tischler hat die Nachfolge von Siegfried Meixner angetreten, der sich nach elf Jahren bei dem Oberflächen- und Verlegewerkstoffhersteller für einen neuen Lebensabschnitt entschieden hat. Zuvor wirkte Ramprecht als Anwendungstechniker bei einem Lackhersteller und als technischer Berater in der Parkett- und Bodenbelagsbranche in Österreich und der Schweiz.