Mit gleich zwei neuen Führungskräften verstärkt Kronospan sein Team in Polen: Als neuer Geschäftsführer zeichnet Adam Sodzawiczny, unterstützt vom ebenfalls neuen Vertriebsleiter Michal Cichoński.
Bei Kronospan Deutschland ist Bastian Schaller bereits im Dezember 2025 vom Gebietsverkaufsleiter Handel zum Key Account Manager aufgestiegen. Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann wechselte über Stationen im Vertriebsinnendienst bei Brillux und als stellvertretender Niederlassungsleiter bei Carl Götz zu dem Holzwerkstoffhersteller.
Nach 39 Jahren in der Geschäftsführung von Hesse Lignal hat sich Hans Hesse zum Jahreswechsel aus seiner operativen Rolle verabschiedet. In der Nachfolge hat zum 1. Januar seine Tochter Hanna Hesse in der vierten Generation als Co-CEO gemeinsam mit dem seit 2001 amtierenden Jens Hesse Verantwortung übernommen, mit Schwerpunkt auf den Bereichen Supply Chain und Administration.
Die Swiss Krono Group hat Rosario Ingarao zum 1. März zum Head Sales Director Interior berufen - eine strategische Schlüsselposition, die die Verantwortung für den globalen Vertrieb im Interior-Segment mit zentralen Funktionen im Produktmanagement und Design verzahnt. Sie ist auf Holding-Ebene angesiedelt und unterstreicht die Ambitionen des Konzerns in der Weiterentwicklung des internationalen Interior-Geschäfts. Ingarao verfügt über langjährige Führungserfahrung in der Holzwerkstoff- und Interiorindustrie und umfassende Expertise in Vertrieb, Produktentwicklung und Markterschließung. Zuletzt war er Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei der Saviola-Gruppe.
Parador produziert seit Ende 2025 an seinen beiden Standorten in Coesfeld und im österreichischen Güssing CO2-neutral. „Damit setzen wir ein zentrales Ziel unserer Nachhaltigkeitsstrategie konsequent um und unterstreichen unseren Anspruch, Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu übernehmen“, sagt CEO Neel Bradham. „Unser Fokus liegt darauf, Emissionen systematisch zu vermeiden und zu reduzieren.“ Ein Baustein ist die neue Partnerschaft mit Eco Tree, einem europäischen Anbieter naturbasierter Klimaschutzprojekte. Für sein Engagement wurde Parador jüngst mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2026 in der Kategorie Holzverarbeitung gewürdigt.
Bereits seit Januar betreut Stefan Ramprecht die Pallmann-Kunden in der Region Kärnten und Steiermark. Der gelernte Tischler hat die Nachfolge von Siegfried Meixner angetreten, der sich nach elf Jahren bei dem Oberflächen- und Verlegewerkstoffhersteller für einen neuen Lebensabschnitt entschieden hat. Zuvor wirkte Ramprecht als Anwendungstechniker bei einem Lackhersteller und als technischer Berater in der Parkett- und Bodenbelagsbranche in Österreich und der Schweiz.
Nach mehr als 160 Jahren endet die Geschichte von Mocopinus: Für das Industriehobelwerk, das im Dezember 2025 Insolvenz angemeldet hatte und seitdem in einem Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung nach einer Lösung suchte, fand sich kein Investor - zumindest nicht für den operativen Geschäftsbetrieb und die 270 Arbeitsplätze, sondern nur für die Immobilien. In Karlsruhe und Ammelshain soll nun eine geordnete Ausproduktion erfolgen. Bestehende Aufträge werden nach Unternehmensaussagen noch gefertigt und ausgeliefert, anschließend die drei Standorte Ulm, Karlsruhe und Ammelshain stillgelegt. Nicht betroffen ist die Tochtergesellschaft Lignum Finish in Aitrach im Kreis Ravensburg, für die die Verhandlungen noch andauern.
Die BG Bau hat den Leitfaden „Asbest beim Bauen im Bestand“ überarbeitet. Hintergrund ist Verordnung zur Änderung der Gefahrstoffverordnung. Sie ist seit dem 20. Dezember 2025 in Kraft und bringt laut BG Bau für viele Unternehmen spürbare Anpassungen mit sich, insbesondere bei Genehmigungs- und Nachweisverfahren. Neu ist u.a. eine Genehmigungspflicht für Abbrucharbeiten im niedrigen und mittleren Risikobereich und dass Unternehmen bei der Anzeige von Tätigkeiten mit Asbest die beteiligten Beschäftigten nun namentlich benennen müssen.
Die Homag-Gruppe meldet für das Geschäftsjahr 2025 nach vorläufigen Zahlen einen leicht gestiegenen Auftragseingang auf 1,38 Mrd. EUR. Aufgrund der anhaltend schwierigen Auftragslage verringerte sich der Umsatz aber leicht auf 1,372 Mrd. EUR (Vorjahr: 1,413 Mrd. EUR). Das EBIT vor Sondereffekten konnte der Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen um rund 50 % auf 76,1 Mio. EUR verbessern. Die deutliche Ergebnissteigerung sei in erster Linie auf Personalkostensenkungen und ein stabiles Service-Geschäft zurückzuführen, heißt es aus Schopfloch.
Die Schweizer Forbo-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 einen Nettoumsatz von 1,09 Mrd. CHF (1,19 Mrd. EUR) erzielt. Das entspricht einem Rückgang von 3,3 % gegenüber dem Vorjahr. Das Betriebsergebnis sank um 27,2 % auf 87,8 Mio. CHF; der Gewinn verringerte sich um 27,5 % auf CHF 68,9 Mio. Im Geschäftsbereich Flooring Systems reduzierte sich der Umsatz um 3,6 % auf 738,2 Mio. CHF. Davon entfielen 561,6 Mio. CHF auf Europa, 118,9 Mio. CHF auf Nord- und Südamerika sowie 57,7 Mio. CHF auf die Region Asien/Pazifik und Afrika.