09.02.2026

FEP: Europäischer Parkettmarkt stabilisiert sich nach Tief 2024

Laut ersten Schätzungen der FEP, des Verbandes der europäischen Parkettindustrie, hat sich der Parkettabsatz in Europa 2025 stabilisiert. Nach einem regelrechten Absturz im Jahr 2023 war der Verbrauch 2024 nochmalig leicht zurückgegangen. 2025 schien er sich nach einem relativ guten Start auf niedrigem Niveau einzupendeln, doch nach dem Sommer verlangsamten sich die Aktivitäten wieder. Zusätzlich setzten die anhaltend hohen Rohstoff- und Energiekosten die Branche unter Druck.

Das aktuelle Marktumfeld ist weiterhin von mangelnder Transparenz geprägt, was valide Prognosen erschwert. Dennoch ließen erste Anzeichen einer Belebung der Bautätigkeit sowie die jüngste Verschiebung und geplante Vereinfachung der EUDR durch die Europäsische Kommission positive Auswirkungen erwarten, konstatiert die FEP. Sie geht auch davon aus, dass die Antidumping-Maßnahmen gegen chinesisches Mehrschichtparkett weiterhin der europäischen Industrie zugute kommen.

Allerdings deuteten Preissenkungen für chinesisches Importparkett und ein wachsender Zustrom von Parkett aus neuen Herkunftsländern, die bisher nur wenig in die EU geliefert haben, darauf hin, dass sich der Effekt der Schutzmaßnahmen abschwäche.„Wir beobachten die Situation aufmerksam und erwägen, bei der Europäischen Kommission eine Untersuchung dieser Importentwicklungen zu beantragen“, betont der Verband.

Die endgültigen Zahlen zu Parkettproduktion und -absatz in Europa werden auf der diesjährigen FEP-Generalversammlung und dem FEP-Parkettkongress vom 11. bis 12. Juni in Madrid veröffentlicht. Beide sind Jubiläumsveranstaltungen: Die 70. FEP-Generalversammlung und der 50 FEP-Parkettkongress.
Parkett Magazin
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