Der Holzring verstärkt sein Team mit Jan Rüther. Der 32-Jährige wird zum 1. Juli Lieferantenmanager der Holzhandelskooperation und bringt dafür umfassende Branchenkenntnisse und ein gewachsenes Netzwerk innerhalb der Holzring-Gesellschafterstruktur mit. Er hält einen Master im Bereich Marketing- und Vertriebsmanagement und sammelte zunächst Erfahrung in leitenden Funktionen im Vertrieb und Key Account-Management in der Industrie. Zuletzt war er bei Meisterwerke mit verantwortlichen Aufgaben im Objektgeschäft und KAM betraut.
Dr. Holger Feist und Konstantin Kühl sind im Mai in den Vorstand der Deutschen Messe berufen worden. Mit der Erweiterung des Führungsgremiums will das Unternehmen gezielt die Herausforderungen der Zukunft angehen. Dabei soll Vorstandsvorsitzender Dr. Jochen Köckler die Weiterentwicklung des Messegeschäfts am Standort Hannover und die Gewinnung neuer Partnermessen vorantreiben. Der Aufgabenschwerpunkt von Feist liegt auf dem Neugeschäft im In- und Ausland sowie der Digitalisierung, Kühl soll das derzeitige Geschäftsmodell der Deutschen Messe strategisch bewerten und weiterentwickeln
Die Mitgliederversammlung des Fachverbands der Hersteller elastischer Bodenbeläge (FEB) hat Michael Stein (Gerflor) einstimmig zum neuen Schatzmeister gewählt. Er ist Nachfolger von Dieter Overkamp, der nach seinem Ausscheiden bei Objectflor nicht mehr für das Amt zur Verfügung stand.
Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz) sieht nach einem Umsatzplus im März positive Signale für den deutschen Holzhandel. In mehreren Warengruppen haben sich die Erlöse deutlich verbessert. Zweistellige Steigerungen erreichten Hobelwaren, Holzwerkstoffe, Bodenbeläge, Holz im Garten und Dienstleistungen, knapp darunter lagen Schnittholz und Bauelemente. Auch das gesamte erste Quartal 2026 schloss mit + 2,7 % positiv. Wenn gleich steigende Preise im Wesentlich Treiber des Zuwachses gewesen seien, könne man insgesamt von einer Stabilisierung sprechen, sagte Geschäftsführer Thomas Goebel.
Der Hornbach-Konzern konnte im Geschäftsjahr 2025/26 (28. Februar) seinen Umsatz um 3,8 % auf 6,43 Mrd. anheben. Das EBIT verbesserte sich um 1,4 % auf 256,2 Mio. EUR. In Deutschland erzielte der Teilkonzern Hornbach Baumarkt ein Plus von 2,3 % auf 2,85 Mrd. EUR, im Auslang legte er sogar um 5,5 % auf 3,23 Mrd. EUR zu. Währenddessen verzeichnete der Baustoffgroffhandel Hornbach Baustoff Union einen leichten Rückgang um 1,3 % auf 352,4 Mio. EUR. Noch im laufenden Jahr will Hornbach drei neue Baumärkte eröffnen, womit sich die Gesamtzahl auf 179 erhöht.
Ein Silberstreif am Horizont zeigt sich bei den Genehmigungen für den Wohnungsbau: Das Statistische Bundesamt meldet für das erst Quartal ein Plus von 14 % bei Neubauwohnungen und von 14,6 % insgesamt. Die größte prozentuale Steigerung bei den Neubauten erreichten Wohnungen in Zweifamilienhäusern mit + 23,2 % auf 3.600, vor den Einheiten in Mehrfamilienhäusern mit + 14,9 % auf 33.100 und + 13,7 % in Einfamilienhäusern. In 10.500 Wohnungen wurden Umbaumaßnahmen in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden genehmigt, das entspricht einer Steigerung von 12,3 %.
Carl Prinz stellt frühzeitig die Weichen für die Zukunft und erweitert seine Geschäftsführung. Neben der geschäftsführenden Gesellschafterin Katharina Prinz (61) rückt Michael Berns an die Spitze des Leisten- und Profileherstellers auf. Der 41-Jährige ist bereits seit 2008 für das Familienunternehmen in verschiedenen Schlüsselpositionen aktiv. Nach dem Einstieg in den Einkauf, leitete er von 2013 bis 2020 die Logistik, wechselte dann ins Produktmanagement, bevor er 2021 die Gesamtverantwortung für die Materialwirtschaft übernahm. Seit 2024 hält er Prokura.
Der US-amerikanische Desigenbelagshersteller HMTX Industries hat Imran Ahmad zum CEO Berufen. Vor seinem Wechsel zu der US-amerikanischen Aspecta-Mutter war er bei der Masco Corporation als Group President – Decorative Architectural Products (Bautenanstrichmittel, Duschtüren, Außenbeleuchtung, Beschläge) unter Vetrag.
Obgleich die Umsätze von Windmöller 2025 nochmals nachgegeben haben, um 3,4 % auf 83 Mio. EUR, hat der Hersteller von Bodenbelägen und Unterlagen erstmalig seit 2022 wieder schwarze Zahlen geschrieben: Das EBITDA hat sich mit 3,7 Mio. EUR verdoppelt, unter dem Strich verblieb ein Gewinn von 0,1 Mio. EUR. Die erneuten Umsatzverluste werden im Geschäftsbericht mit der Fokussierung auf margenstarke Produkte und vertriebliche Schlüsselkunden sowie dem konjunkturell bedingten Nachfragerückgang begründet. So schrumpften die Erlöse im DACH-Handelsgeschäft um 23 %, im Export um 19 % und im Objekt um 4 %, während demgegenüber die Industriekunden-Aktivitäten um 17 % zulegten.
Der Konzernumsatz von Uzin Utz lag im ersten Quartal mit 132,2 Mio. EUR um 6,6 % über dem Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte allerdings nicht damit Schritt halten, sondern verminderte sich um 14,2 % auf 8,7 Mio. EUR. Den Ertrag belasteten insbesondere höhere Rohstoff- und Verpackungspreise, gestiegene Logistikkosten sowie eine erhöhte Personalaufwandsquote durch den gezielten Personalaufbau zur Realisierung der Wachstumsstrategie, heißt es von dem Komplettanbieter für Bodensysteme.