Stark Deutschland besetzt die neu geschaffene Position eines Director Commercial Excellence mit Valentina Ikstadt. Sie verantwortet seit September 2026 die strategische und operative Steuerung der kommerziellen Prozesse des Baustoffhändlers, namentlich die Abteilungen Vertriebsmanagement, Pricing und Marketing samt Omnichannel-Vertrieb. Ikstadt verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in Commercial-, Marketing- und Vertriebsfunktionen in der Bau- und Baustoffindustrie. Zuletzt war die Wirtschaftsingenieurin mit Schwerpunkt Bau als COO und Commercial Director für Modulbau-Anbieter Daiwa House aktiv.
Thorsten Heising verstärkt seit 1. Juli das deutsche Vertriebsteam des SPC-Designbelag-Anbieters Republic Floor um Verkaufsleiter Stefan Nickel und betreut die Kunden im Westen Deutschlands. Der Betriebswirt ist bereits seit 40 Jahren in der Bodenbelagsbranche tätig, zuletzt für Project Floors und die Mega.
Kiesel Bauchemie stellt seine Vertriebsstruktur in Deutschland neu auf. In vier Vertriebsregionen agieren künftig interdisziplinäre Teams aus den Segmenten Fliesen- und Fußbodentechnik in enger Zusammenarbeit, um Markt- und Baustellenanforderungen flexibler zu bedienen. Die Führung der Regionen verantworten erfahrene Verkaufsleiter aus den eigenen Reihen.
Die nächste Fortbildung zum Master Professional für Restaurierung im Parkettlegerhandwerk (DQR7-Niveau) startet im Jahr 2027. Die Nachfrage nach der Qualifizierung ist hoch. „Aktuell sind für den Start im kommenden Jahr nur noch wenige Restplätze frei“, informiert der Bundesverband Parkett und Fußbodentechnik (BVPF) mit.
Die schwedische Bona kündigt zum 1. Januar 2027 die Ernennung von Christer Wahlquist zum ihrem neuen President und CEO an. Bis dahin leitet Lidija Broström (Senior Vice President Marketing) das Unternehmen interimsweise, nachdem zuvor Kerstin Lindell bereits übergangsweise erneut die Führung des Herstellers von Oberflächenbehandlungen übernommen hatte. Der designierte CEO Wahlquist gilt als erfahrener Strategie- und Unternehmensentwickler.
Murexin hat seine Produktion in Wiener Neustadt für mehr als 500.000 EUR modernisiert und ausgebaut: Eine bestehende Eimer-Abfüllanlage für SNP-Parkettklebstoffe erhielt eine neue Aluminium-Schutzfolienversiegelung; außerdem ging eine vollautomatische Abfüllanlage für Grundierungen in zehn unterschiedlichen Gebindegrößen in Betrieb.
Der Schweizer Baustoffkonzern Holcim hat mit James Hardie Industries eine Vereinbarung zur Übernahme von Fermacell unterzeichnet. Der Kaufpreis beläuft sich auf rund 840 Mio. EUR. Der europaweit agierende Anbieter von Boden-, Wand- und Brandschutzlösungen mit Hauptsitz in Düsseldorf beschäftigt derzeit 1.000 Mitarbeiter und unterhält sechs Produktionsstandorte. Für 2026 wird ein Umsatz in Höhe von rund 430 Mio. EUR erwartet.
Holzland Gütges hat jüngst den Spatenstich für seinen Neubau in Kleve vollzogen. Am Klever Ring entsteht dort ein neues Gewerbequartier für verschiedene Branchen, in dem sich der Holzhändler ein 26.000 m2 großes Filetgrundstück gesichert hat. Der alte Standort an der Ludwig-Jahn-Straße wird dafür aufgegeben und zugleich soll die Niederlassung dann von Holzland Dorsemagen in Holzland Gütges umbenannt werden.
Erfolge auf den europäischen Märkten und im Einzelhandelssegment sowie eine allmähliche Erholung im nordischen Neubau haben bei Kährs im zweiten Quartal 2026 zu einem stärkeren Auftragseingang, steigenden Umsätzen und einer leicht verbesserten Rentabilität geführt. Die Nettoerlöse erhöhten sich um 9 % auf 552 Mio. SEK (knapp 50 Mio. EUR), das operative EBITA verbesserte von 17 auf 22 Mio. SEK, der Periodenverlust verminderte sich von -26 auf -18 Mio. SEK. Für das erste Halbjahr nennt Kährs einen Nettoumsatz von 1,08 Mrd. SEK (+3 %) und ein operatives EBITA von 27 Mio. SEK (39). Der Periodenverlust hat sich mit -61 Mio. SEK allerdings mehr als verdoppelt.
CEO Johan Magnusson sieht die Strategie von Kährs bestätigt und die Marktposition in einem anhaltend schwierigen Umfeld gefestigt. Gut abgeschnitten hätten im zweiten Quartal vor allem Schweden, Norwegen, Deutschland, die Schweiz, Frankreich und die Märkte in Süd- und Osteuropa.
Bauking hat 2025 einen Konzernumsatz von 1,07 Mrd. EUR nach Boni und Skonti erzielt, das sind 4,8 % weniger als im Jahr zuvor. Die 81 Baustoffgroßhandelsstandorte erlösten insgesamt 914,1 Mio. (-4,2 %), die 46 Hagebaumärkte kamen auf 176,2 Mio. EUR, was einen überproportionalen Rückgang von 7,4 % bedeutet.