Seit 2021 gehört der Steinhauser Holzhandel im Allgäu zur Carl Götz-Gruppe. Nun wird der Holzfachmarkt mit Stammsitz in Kißletgg auf mit der Carl Götz GmbH verschmolzen und alle Aktivitäten unter diesem Dach gebündelt. „Mit diesem Schritt optimieren wir unsere internen Prozesse und schaffen die Grundlage für eine noch effizientere Zusammenarbeit“, heißt es in einer Mitteilung an die Kunden. Für diese ändert sich wenig: Steinhauser Holzhandel wird als Carl Götz-Niederlassung weitergeführt, der Standort sowie die gewohnten Ansprechpartner bleiben erhalten.
Mit Florian Zumsteg, dem Sohn von Carl Götz-Geschäftsführer Philipp Zumsteg, steigt die vierte Generation der familiengeführten Holzhandels-Gruppe in das Unternehmen ein. Neben einer hervorragenden akademischen Ausbildung bringt er auch pratkische Expertise mit. Nach dem Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre absolvierte er ein Masterstudium in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt Digitale Transformation, wirkte anschließend als Unternehmensberater und konnte dabei umfassende Erfahrungen in den Bereichen Organisationsentwicklung, Prozessoptimierung und strategische Unternehmensentwicklung sammeln. Sein Schwerpunkt bei Carl Götz wird insbesondere auf der Optimierung interner Prozesse sowie dem Einsatz von KI liegen.
Carl Götz hat Mitte Juli mit einer Hausmesse seinen neuerbauten Standort in München eingeweiht. Auf über 1.300 m2 Gesamtfläche sind moderne Arbeitsplätze für 40 Mitarbeitende sowie eine ca. 420 m2 große Ausstellung mit Schwerpunkt Böden und Innentüren untergebracht. Niederlassungsleiter ist seit 1. Juni Florian Brunold, zuvor Außendienstleiter der Götz-Gruppe und stellvertretender Niederlassungsleiter in München. Vorgänger Christian Lehmeier bleibt dem Standort als stellvertretender Niederlassungsleiter erhalten.
Die BAU erweitert ihre klassische Messekommunikation um ausgewählte Markenbotschafter aus verschiedenen Bereichen der Bauwirtschaft. Persönlichkeiten aus Planung, Handwerk, Industrie, Digitalisierung, Bestandstransformation, serieller Sanierung und Baurobotik tragen als authentische Stimmen aus der Praxis die Leitthemen der BAU 2027 über ihre eigenen Kanäle und Netzwerke in unterschiedliche Zielgruppen. Mit dabei: Romina Haller von Haller Raumgestaltung, die das moderne Ausbauhandwerk und die Innenraumgestaltung repräsentiert.
Vor vier Monaten hat der Private Equity-Investor Mutares Hamberger Flooring übernommen, nun richtet sich das Unternehmen neu aus. Ziel ist, die Position als deutscher Premium-Parketthersteller zu stärken und den Standort langfristig wettbewerbsfähig aufzustellen, heißt es. Das Sortiment wird mit einem neuen wasserfesten Laminatbodenprogramm und einer neuen Vinyl-Linie weiterentwickelt. Außerdem kündigt das Unternehmen eine weitere Anpassung der Personalstruktur an.
Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel, GD Holz, meldet für das erste Halbjahr 2026 ein Umsatzplus von 6 %, der Juni übertraf den Vorjahresmonat sogar um 17 %. Treiber waren vor allem die Sortimente Fußböden und Holzwerkstoffe, die jeweils um 20 % nach oben schossen, auch Bauelemente (+17 %) und Gartenholz (+12 %) legten überdurchschnittlich zu. Allerdings sei das positive Ergebnis im Juni laut GD Holz-Geschäftsführer Thomas Goebel wesentlich durch zusätzliche Arbeitstage und teilweise gestiegene Preise beeinflusst worden. Die Gesamtsituation bleibe dennoch verhalten, viele Unternehmen berichteten weiterhin von einer unbefriedigenden Nachfrage. Doch „Impulse könnten von den geplanten Infrastrukturinvestitionen des Bundes ausgehen, insbesondere im Bereich öffentlicher Bauprojekte.“
Der Umsatz der Surteco-Dekordruckgruppe lag im ersten Halbjahr 2026 mit 420,8 Mio. EUR um -4 % unter dem Vorjahreswert. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern stieg indes um 5 % auf 53,2 Mio. EUR. Trotz verbesserter Profitabilität bleibt der Ausblick auf den weiteren Geschäftsverlauf für die kommenden Monate in Buttenwiesen verhalten.
Die FG Academy von FG Maschinenbau lädt vom 16. bis 18. September 2026 erneut zu den Lausitzer Oberflächentagen in Bischofswerda ein. Die zweitägige, herstelleroffene Fachveranstaltung kombiniert zahlreiche Vorträge und Praxis-Workshops zu Themen rund um die Parkettverlegung und Oberflächentechnik sowie eine Fachausstellung.
Der US-Konzern Mohawk meldet nach zwei Quartalen 2026 Umsätze von 5,72 Mrd. USD (4,96 Mrd. EUR, +7,4 %) und einen operativen Gewinn von 365,5 Mio. USD (+28,3 %). Trotz der positiven Entwicklung spricht der designierte CEO Paul De Cock von weiterhin herausfordernden Marktbedingungen weltweit und schließt weitere Preiserhöhungen nicht aus.
Bembé Parkett schließt das Geschäftsjahr 2025 mit Umsatzerlösen in Höhe von ca. 67,14 Mio. EUR ab und bleibt damit rund 12 % hinter dem Vorjahr zurück. Gleichzeitig konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von ca. 1,64 Mio. EUR (-47,6 %) erwirtschaftet werden. Sowohl die Auftragseingänge als auch die Auftragsbestände lagen auf dem noch immer schwachen Niveau der beiden Vorjahre, heißt es im Jahresabschluss von Deutschlands größtem Parkettverleger.