Noch läuft der Investorenprozess für die insolventen Baumarktketten Hellweg und Baywa Bau- & Gartenmärkte. Daher können noch keine konkreten Ergebnisse bekanntgegeben werden. Laut einer Pressemitteilung liegen „für wesentliche Teile des Filialportfolios beider Gesellschaften“ Übernahmeangebote von unterschiedlichen Interessenten vor. Damit stünden die Chancen für deren Fortführung gut, allerdings nicht unter einem einheitlichen Betreiber. Die bislang lediglich vorläufigen Eigenverwaltungsverfahren sollen voraussichtlich Ende August 2026 eröffnet werden. Für die kommenden Monate sei die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs gesichert.
Bostik hat im Geschäftsjahr 2025 Umsatzeinbußen in Höhe von 10,9 % auf 241 Mio. EUR hinnehmen müssen und führt dies auf eine schwächere Nachfrage sowie konzerninterne Umstellungen zurück. Trotz konsequenter Maßnahmen zur Kostenkontrolle verringerte sich das Vorsteuer-Ergebnis von 14 auf 0,1 Mio. EUR. Unter dem Strich verblieb ein Verlust von 0,6 Mio. EUR, nachdem im Vorjahr noch ein Jahresüberschuss von 13,7 Mio. EUR erzielt werden konnte.
Mit einem Umsatzplus von 8,8 % auf 274 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2026 sieht sich Uzin Utz „im Grow-Bigger-Zielkorridor“. Das Wachstumsprogramm sieht bis 2030 jährliche Steigerungsraten von 8 bis 12 % vor. Das EBIT übertraf dank „gezielter strategischer Steuerungsmaßnahmen und konsequenter Kostenoptimierung“ mit 20,7 Mio. EUR um 1,5 % das Vorjahresniveau. Der Vorstand bestätig vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung im ersten Halbjahr die positive Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026. Belastungen insbesondere aus dem Krieg im Nahen Osten sowie Lieferkettenstörungen infolge des Niedrigwassers auf zahlreichen Versorgungsrouten wichtiger Lieferanten könnten jedoch zu einem leichten bis moderaten Rückgang des EBIT führen.
Die deutschen Bau- und Gartenfachmärkte haben laut Branchenverband BHB im ersten Halbjahr knapp 11 Mrd. EUR umgesetzt und schrammten dabei mit 0,4 % an den Vorjahreserlösen vorbei. Auf bereinigter Fläche entspricht das allerdings einem kleinen Plus von 0,3 %. In Österreich hielten sich die Umsätze per 30. Juni mit 1,63 Mrd. EUR auf dem Niveau von 2025. In der Schweiz war die Entwicklung ähnlich wie in Deutschland mit einem leichten Rückgang von 1,4 % auf 1,78 Mrd. CHF (1,9 Mrd. EUR), aber einem flächenbereinigten Zuwachs von 2,8 %.
Lukas Stobbe ist im August zum Außendienstteam von Mapei hinzugestoßen und betreut als Gebietsleiter Fußbodentechnik & Parkett die Kunden in den Bundesländern Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen. Der 33-jährige geprüfte Handelsfachwirt war zuletzt als Standortleiter bei der Mega tätig.
Barlinek hat gleich zwei Positionen an der Führungsspitze neu besetzt: Nachdem der langjährige CEO Wocjiech Michalowski im Juni abgetreten war, wurde Maciej Krupa zu seinem Nachfolger berufen. Michalowski war 2013 von Roland Berger zu dem polnischen Parkett- und Designbelagshersteller gekommen und bleibt beratend tätig. Der neue Unternehmenslenker Krupa verfügt über fast 20 Jahre Erfahrung in Transformationsprozessen und Wachstumsstrategien auf internationaler Ebene, unter anderem bei Vesuvius, Ecolab und International Paper.
Außerdem wurde zum 1. Juli Kamil Kacmarek zum neuen CSO ernannt. Er kommt aus der Möbelbranche. Vorgänger CSMO Barthomiej Borowiec hatte Barlinek Anfang 2026 verlassen, um als CCO bei Fliesenhersteller Cerrad anzutreten.
Die geplante Übernahme des Bodenbelagsgroßhandels Ketterer + Liebherr durch W. & L. Jordan kommt doch nicht zustande. Das teilte Jordan heute mit. Grund seien nicht erfüllte Vertragsbedingungen. Erst im Juni hatten beide Unternehmen die Übernahme angekündigt. Demnach sollte Jordan zum 1. August die Standorte Freiburg, Villingen-Schwenningen und Überlingen sowie rund 30 Beschäftigte von Ketterer + Liebherr übernehmen.
Seit dem 1. Juli verstärkt Mikl Essenberg das Vertriebsteam von Bona als Systemberater für die Regionen Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann bringt fast 30-jährige Erfahrung in der Bodenbelags- und Parkettbranche. In seiner beruflichen Laufbahn sammelte er umfangreiche Kenntnisse in Vertrieb, Anwendungstechnik, Kundenberatung sowie in Führungspositionen im Innen- und Außendienst, ebenso im kaufmännischen Bereich und im Objektgeschäft.
Holzland konnte unlängst drei neue Mitglieder begrüßen. Plattenspezialist Fisser aus Bocholt und August Jungbluth aus Neuss sind neue Anschlusspartner, Ferdinand Meier aus Minden ist vom Anschlusspartner in den Gesellschafterstatus gewechselt. Geschäftsführer Oliver Meier: „Als Gesellschafter erhalten wir Zugriff auf moderne E-Commerce-Lösungen, umfassende Marketingpakete und die starke HQ Eigenmarke. Holzland ist weit mehr als ein Händlerzusammenschluss – es ist eine gewachsene Gemeinschaft, die von Vertrauen, gegenseitiger Unterstützung und einem echten Miteinander auf Augenhöhe lebt.“
Dr. Stefan Vollmuth (58) ist nach fast neun Jahren als Geschäftsführer beim Verlegewerkstoffhersteller Forbo Eurocol ausgeschieden. Dies gab er Anfang August 2026 auf der Plattform LinkedIn bekannt. Er verantwortete den Standort Erfurt, das deutsche Werk, die Produktion und den Vertrieb. Dr. Vollmuth war zudem Mitglied des Managementteams in der Business Unit Forbo Eurocol.