Barlinek hat gleich zwei Positionen an der Führungsspitze neu besetzt: Nachdem der langjährige CEO Wocjiech Michalowski im Juni abgetreten war, wurde Maciej Krupa zu seinem Nachfolger berufen. Michalowski war 2013 von Roland Berger zu dem polnischen Parkett- und Designbelagshersteller gekommen und bleibt beratend tätig. Der neue Unternehmenslenker Krupa verfügt über fast 20 Jahre Erfahrung in Transformationsprozessen und Wachstumsstrategien auf internationaler Ebene, unter anderem bei Vesuvius, Ecolab und International Paper.
Außerdem wurde zum 1. Juli Kamil Kacmarek zum neuen CSO ernannt. Er kommt aus der Möbelbranche. Vorgänger CSMO Barthomiej Borowiec hatte Barlinek Anfang 2026 verlassen, um als CCO bei Fliesenhersteller Cerrad anzutreten.
Die geplante Übernahme des Bodenbelagsgroßhandels Ketterer + Liebherr durch W. & L. Jordan kommt doch nicht zustande. Das teilte Jordan heute mit. Grund seien nicht erfüllte Vertragsbedingungen. Erst im Juni hatten beide Unternehmen die Übernahme angekündigt. Demnach sollte Jordan zum 1. August die Standorte Freiburg, Villingen-Schwenningen und Überlingen sowie rund 30 Beschäftigte von Ketterer + Liebherr übernehmen.
Seit dem 1. Juli verstärkt Mikl Essenberg das Vertriebsteam von Bona als Systemberater für die Regionen Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann bringt fast 30-jährige Erfahrung in der Bodenbelags- und Parkettbranche. In seiner beruflichen Laufbahn sammelte er umfangreiche Kenntnisse in Vertrieb, Anwendungstechnik, Kundenberatung sowie in Führungspositionen im Innen- und Außendienst, ebenso im kaufmännischen Bereich und im Objektgeschäft.
Holzland konnte unlängst drei neue Mitglieder begrüßen. Plattenspezialist Fisser aus Bocholt und August Jungbluth aus Neuss sind neue Anschlusspartner, Ferdinand Meier aus Minden ist vom Anschlusspartner in den Gesellschafterstatus gewechselt. Geschäftsführer Oliver Meier: „Als Gesellschafter erhalten wir Zugriff auf moderne E-Commerce-Lösungen, umfassende Marketingpakete und die starke HQ Eigenmarke. Holzland ist weit mehr als ein Händlerzusammenschluss – es ist eine gewachsene Gemeinschaft, die von Vertrauen, gegenseitiger Unterstützung und einem echten Miteinander auf Augenhöhe lebt.“
Dr. Stefan Vollmuth (58) ist nach fast neun Jahren als Geschäftsführer beim Verlegewerkstoffhersteller Forbo Eurocol ausgeschieden. Dies gab er Anfang August 2026 auf der Plattform LinkedIn bekannt. Er verantwortete den Standort Erfurt, das deutsche Werk, die Produktion und den Vertrieb. Dr. Vollmuth war zudem Mitglied des Managementteams in der Business Unit Forbo Eurocol.
Stefan Niemann bekleidet seit 1. August 2026 die neu geschaffene Position des Verkaufsleiters DACH beim Feuchtemessgerätehersteller Tramex. Das irische Unternehmen intensiviert damit seine Bemühungen auf dem deutschsprachigen Markt. Nach Bernhard Grewing, ehemals Leiter der Anwendungstechnik bei Windmöller und Forbo Flooring, verpflichtet Geschäftsführer Kelvin Rynhart den zweite Neuzugang aus der deutschen Bodenbranche. Niemann war erst in der Industrie, als DACH-Verkaufsleiter bei Meisterwerke, wechselte danach in Handel zu Großhändle Brüder Schlau als Leiter Qualitätssicherung und Anwendungstechnik. Zuletzt war er bei den inzwischen insolventen Hammer Raumstylisten in gleicher Funktion beschäftigt.
Carl Götz stellt die neue Eigenmarke Lignova vor, mit der das Portfolio um „hochwertige Produkte mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis“ in den Warengruppen Böden, Türen, beschichtete Spanplatten, Leimholzplatten und Rhombus-Leisten eingesetzt werden soll. „Lignova steht für Quallität zu fairen Preisen“, heißt es in einer Mitteilung an die Kunden. „Unser Fokus liegt nicht auf dem niedrigsten Preis, sondern auf zuverlässigen und langlebigen Produkten.“ Die Eigenmarke soll schrittweise auf weitere Sortimentsbereiche ausgeweitet werden.
Seit 2021 gehört der Steinhauser Holzhandel im Allgäu zur Carl Götz-Gruppe. Nun wird der Holzfachmarkt mit Stammsitz in Kißletgg auf mit der Carl Götz GmbH verschmolzen und alle Aktivitäten unter diesem Dach gebündelt. „Mit diesem Schritt optimieren wir unsere internen Prozesse und schaffen die Grundlage für eine noch effizientere Zusammenarbeit“, heißt es in einer Mitteilung an die Kunden. Für diese ändert sich wenig: Steinhauser Holzhandel wird als Carl Götz-Niederlassung weitergeführt, der Standort sowie die gewohnten Ansprechpartner bleiben erhalten.
Mit Florian Zumsteg, dem Sohn von Carl Götz-Geschäftsführer Philipp Zumsteg, steigt die vierte Generation der familiengeführten Holzhandels-Gruppe in das Unternehmen ein. Neben einer hervorragenden akademischen Ausbildung bringt er auch pratkische Expertise mit. Nach dem Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre absolvierte er ein Masterstudium in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt Digitale Transformation, wirkte anschließend als Unternehmensberater und konnte dabei umfassende Erfahrungen in den Bereichen Organisationsentwicklung, Prozessoptimierung und strategische Unternehmensentwicklung sammeln. Sein Schwerpunkt bei Carl Götz wird insbesondere auf der Optimierung interner Prozesse sowie dem Einsatz von KI liegen.
Carl Götz hat Mitte Juli mit einer Hausmesse seinen neuerbauten Standort in München eingeweiht. Auf über 1.300 m2 Gesamtfläche sind moderne Arbeitsplätze für 40 Mitarbeitende sowie eine ca. 420 m2 große Ausstellung mit Schwerpunkt Böden und Innentüren untergebracht. Niederlassungsleiter ist seit 1. Juni Florian Brunold, zuvor Außendienstleiter der Götz-Gruppe und stellvertretender Niederlassungsleiter in München. Vorgänger Christian Lehmeier bleibt dem Standort als stellvertretender Niederlassungsleiter erhalten.